
Am 24. Januar 2026 war es wieder soweit, in Kitzbühel lockte die Streif, einer der gefährlichsten und schwierigsten Rennpisten der Welt, bis zu 87.000 Besucher auf die komplett ausgebuchten Zuschauerränge.
Um ein wenig „Streif-feeling“ von unserer Partnerstadt Kitzbühel nach Bad Soden zu transportieren, lud der IKUS zum vierten Mal zur Live-Übertragung des berühmten Streif-Abfahrtsrennens ins Kino CasaBlanca ein.
Das komplett ausgebuchte Kino füllte sich ab 11 Uhr schnell, das Kino versorgte die Skifahrbegeisterten mit einem „Jausenteller“ und Getränken, der IKUS brachte frischgebackenen Buchteln mit.
Unter vielen bekannten Gesichtern waren auch der Bürgermeister Dr. Frank Blasch, erster Stadtrat Dr. Felix Fischer und Stadtverordnetenvorsitzende Helmut Witt, die sich mit Spannung das Rennen anschauten.
Der Streckenrekord der Streif liegt bei 1:51,58 Minuten, sie ist 3,3 km lang, die maximale Neigung liegt bei unglaublichen 85%. „Es gibt keinen Startraum wo so eine Stille herrscht wie auf der Streif. Da ist eine ganz besondere Atmosphäre“, sagen viele der mutigen Skirennfahrer.
Schon der Starthang hat ein Gefälle von 51% und nach der „Mausefalle“ folgt der weiteste Sprung, wo die Athleten bis zu 80 Meter fliegen. Die höchste Geschwindigkeit mit bis zu 160 km/h erreichen die Skirennfahrer beim Sprung auf den finalen Zielhang zu, im Hintergrund die jubelnden Zuschauer und Enttäuschung oder Freude liegen eng beieinander, aber sicherlich ist jeder Teilnehmer froh, die Streif heil bewältigt zu haben.
Schnell hatte sich die (An)Spannung zu uns nach Bad Soden übertragen, alle fieberten mit jedem Athleten mit. Gewonnen hat der Italiener Giovanni Franzoni mit 1:52.31, als bester Deutscher erreichte Luis Vogt mit 1:53.26 einen tollen 8.Platz.
Als „Bonbon“ und Novum präsentierte der IKUS seinen Gästen ab 13 Uhr den spektakulären und einfühlsamen Dokumentarfilm „Downhill Skiers“ von 2025, der sechs Spitzenfahrer eine Saison lang mit allen Höhen und Tiefen sowie Verletzungen während und nach den Rennen begleitet hat. Inspiriert durch das Rennen nutzten viele Anwesende die Gelegenheit, um einen Blick hinter die Kulissen des Skirennsports zu werfen.
Wir als IKUS freuen uns sehr, dieses besondere sportliche Ereignis unserer Partnerstadt Kitzbühel den Bürgerinnen- und Bürgen Bad Sodens so greifbar nah präsentieren zu können.
Dass ein großes Interesse besteht, bestätigen die über 100 Besucher an diesem Samstag, wir werden an dieser Tradition festhalten und freuen uns schon jetzt auf das 87. Hahnenkammrennen.